Innovation

Innovation

Der Begriff "Innovation" (lat. innovare; erneuern) beschreibt neuartige Ideen für Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren (u.w.), die umgesetzt und wirtschaftlich erfolgreich am Markt eingeführt wurden.
So neu eine Idee an sich ist, so neu ist zumeist auch der richtige Umgang zur Umsetzung und Einführung für ein Unternehmen. Innovationsprojekte unterscheiden sich von Aufgaben und Projekten des täglichen Geschäfts, da es für sie im Unternehmen und oft darüber hinaus bisher keine Referenzfälle gibt, an denen man sich orientieren kann. Innovative Ideen lassen sich dem selben Grund auch schwer hinsichtlich ihres potenziellen Umsatzbeitrags oder weiterer Nutzenfaktoren bewerten. Dies erschwert eine Entscheidungsfindung für die Umsetzung innovativer Ideen. Daher bedarf es eines strategischen und operativen Ansatzes zum Management von Innovationen, aber auch zur Findung innovativer Ideen.
Innovationsmanagement umfasst eine Reihe an Methoden, die es ermöglichen, Innovationen gezielt umzusetzen. Dies beginnt mit dem Festlegen von Innovationszielen, an denen Innovationsaktivitäten ausgerichtet und gemessen werden. Mittels Technologie-Screening/-frühaufklärung und Marktanalysen können hiernach konsistente Ideen entwickelt werden. Im Unternehmen werden Rahmenbedingungen für Innovationen etabliert und Prozesse entwickelt und eingeführt. Entlang der Prozessschritte wird das zweckmäßige methodische Vorgehen zur Absicherung der Umsetzung und Markteinführung definiert und implementiert.

Automobilindustrie

Externe Einflüsse auf die Automobilindustrie durch neue Kundenanforderungen (Individualisierung, einfache Bedienbarkeit etc.), neue Funktionen (Fahrassistenz, Autonomie, Vernetzung etc.), neue Antriebsformen (voll elektrisch, hybrid, unterstützt durch Brennstoffzellen etc.) und neue Produktionsstrategien (Industrie 4.0, Internationalisierung, Modularisierung, One-Piece-Flow etc.) stellen Automobilhersteller und -zulieferunternehmen vor bedeutende Herausforderungen.
Gleichsam global wie auch regional in Absatz, Produktion und Kooperation, stehen gerade kleine und mittelständische Unternehmen vor der Aufgabe, verschiedenen regionalspezifischen Anforderungen nachzukommen, die Produktion zu Flexibilisieren und Digitalisieren, sich zum Systemanbieter zu entwickeln sowie über  Wertschöpfungsketten und Ländergrenzen hinweg Kooperationen einzugehen.
Kontinuierliche Verbesserung und Innovation in Produktion, Prozessen und produktbegleitenden Diensten sind mittlerweile die Regel und Grundvoraussetzungen für zukunftsfähiges Wirtschaften. Diese Entwicklung ist nachhaltig zu planen und zu steuern sowie strategisch zu untermauern.

Mobilität

Aktuelle und zukünftig anstehende Umbrüche in der Mobilität verlangen nach neuen Denkansätzen und Handlungsstrategien. Hybrid-, Verbrennungs- und Elektrofahrzeuge verschiedener Größenordnungen vom Mikromobil über das Leichtfahrzeug und die herkömmlichen Klassen der Personenfahrzeuge bis hin zu den Personen- und Gütertransportern - jede Variante stellt spezielle Anforderungen an Entwicklung, Fertigung und Logistik sowie an die Nutzungsstrategie. Insbesondere der Technologiekomplex Elektromobilität stellt in Anbetracht zeitlich komprimierter Forschungs- und Entwicklungserfordernisse auf Produkt-, Produktions-, Geschäftsmodell- und Nutzungsebene erhebliche Anforderungen an die Entwicklung geeigneter Lösungen, die den Bedürfnissen und Anforderungen gerecht werden.
Neben den Antriebsvarianten steht die Art der Fortbewegung zunehmend im Fokus. Mobilität wird vermehrt multimodal und neben dem Besitz von Fahrzeugen wird auch alleinig deren Nutzung verlangt. Dies verlangt nach neuen Strategien und Geschäftsmodellen Seiten aller beteiligten Akteure. Auch ist die Nutzung von Fahrzeugen nicht mehr nur auf die Bewegung von A nach B beschränkt. Sie wird durch vernetzte Technologien, Systeme und Funktionen in Kombination mit anderen Fahrzeugen (Car-to-Car), der Infrastruktur (Car-to-X), der Server-Cloud und den persönlichen Smartphones interaktiver.

Produktion

Produktion

Die Entwicklung der Produktion schreitet ständig voran. Neue Verfahren entstehen und bekannte werden verbessert. Was gestern noch prototypisch ablief, kann morgen schon für die Serie verfügbar sein.
Sei es die fortschreitende intelligente Automatisierung der Produktion, die Umsetzung der Digitalen Fabrik mit all ihren Anforderungen an Mensch, Maschine und Prozesse oder die Verschlankung der Produktion, kontinuierlich verschiebt sich der Status quo der Entwicklungsfortschritte.
Von besonderer Aktualität ist die Herausforderung, die derzeitigen Produktionskonzepte an Elektrofahrzeuge anzupassen bzw. neue, optimierte Produktionstechnologien und -konzepte zu entwickeln.
Insbesondere durch die Koordination des Netzwerkes "ebase - Innovative Bodengruppe für alternative Antriebe", die aktive Teilnahme an den Entwicklungsvorhaben, den Austausch mit Entscheidern und Entwicklern der Automobilhersteller und -zulieferer, haben wir das notwendige Know-how aufgebaut, um den Stand der Technik, die Anforderungen und zukünftigen Entwicklungen in diesem Bereich zu kennen und zu bewerten. Wir eruieren Entwicklungen und benennen Potentiale und Risiken.

Energie

Energie

Dezentrale Energien sollen uns und unsere Fabriken in Zukunft antreiben. Aus batterieelektrischen Fahrzeugen werden erst dann echte CO2-sparer. Alternative Energien fordern innovative Lösungen in Erzeugung, Übertragung, Verteilung, Speicherung und Verbrauch, um sinnvoll und effizient zu einer Alternative zu den konventionellen Energien zu werden.
Die Entwicklungen machen auch auf Seiten der konventionellen Energieerzeugungstechnologien nicht halt. Diese werden flexibler und effizienter bei geringeren Emissionen.
Im Landesinneren und jenseits der Küste stehen immer mehr Windkraftanlagen. Dächer und Freiflächen beherbergen Solaranlagen und so mancher hat bereits ein Blockheizkraftwerk im Keller oder der Wohnanlage.
Wann wieviel Energie zur Verfügung steht und wie sie übertragen und verteilt oder aber gespeichert wird, das ist noch Gegenstand von Überlegungen der Wissenschaft, Unternehmen und Politik.
Wie "smart" muss das Netz in Zukunft werden? Bekommen wir den Strom demnächst per HGÜ von Solarfarmen jenseits Europas? Wird temporär nicht benötigte Energie in Wasserstoffspeichern zwischengelagert oder werden Elektrofahrzeuge Teil der Speicherstrategie? Wird die Energie demnächst statt überregional und regional lokal erzeugt und verteilt oder gar von den Verbrauchern selber?